Qualität hui… Bauleitung pfui!!!

An dieser Stelle möchten wir ein paar klare Worte an alle richten, die planen, ein Haus mit der Firma zu bauen:

Wenn das Danhaus Fertighaus ein fertiges Haus ist und dem Kunden übergeben wurde, hat dieser eine qualitativ sehr hochwertige Immobilie. In dem Punkt hält Danhaus auch alles was, es verspricht. Ebenso machen die beteiligten Handwerker einen super Job – wenn sie denn auf dem Bau vor Ort sind.

Und genau da hapert es – zumindest bei unserem Bauleiter!! (Und es soll laut den Zimmerleuten noch einer der besseren sein.. 😉 )

Als Kunde wird man von Danhaus, nachdem der Fertighausvertrag und die Gesamtkostenaufstellung feststehen, komplett allein gelassen.

Es fehlt eine kundenorientierte Begleitung und Unterstützung zwischen Vertragsschluss und Hausfertigstellung.

Ein Bauleiter, der genau so viel den Bau leitet, wie ein Zitronenfalter, Zitronen faltet, ist einfach überflüssig.

Für den Kunden dient dieser Bauleiter als Ansprechpartner für alle Fragen… Leider ist es nicht hilfreich mit einer Mailbox zu kommunizieren. Wenn man die besagte Person denn mal an der Strippe hat, bekommt man teilweise falsche oder in einem Abstand von zwei Wochen widersprüchliche Aussagen.

Beispiel 1 – Termine:

  • Als Bauherr geht man davon aus, dass die Baufirma einem einen Plan für die Bauphase mit allen Gewerken übermittelt. Fehlanzeige! Diesen Plan erhält man erst auf Anfrage und nur einmalig. Jegliche Verschiebungen muss man beim Bauleiter erfragen und somit selbst den Projektplan pflegen.
  • Versucht man sich zu mit dem Bauleiter abgestimmten Terminen einiger Gewerke frei zu nehmen, um deren Fortschritt verfolgen zu können, sowie mit den Monteuren direkte Absprachen treffen zu können, kann man sich schwarz ärgern. Die Monteure erscheinen nicht zu den vom Bauleiter kommunizierten Terminen, sondern haben ihre eigene Planung. Man kann davon ausgehen, dass die Monteure dann irgendwann in dem Zeitraum von plus/minus einer Woche vom kommunizierten Termin aufschlagen.
  • Folge: Alle Termine muss man selbst mit den Gewerken abstimmen! Auf Aussagen des Bauleiters kann man sich nicht verlassen.

Beispiel 2 – Verschiebung der Endmontage:

  • Es liegt noch kein Schmutzwasseranschluss vor. Gespräch 1: Zur Sanitärendmontage ist ein Schmutzwasseranschluss zwingend notwenig, woraufhin die Endmontage (auch Elektroarbeiten, Türen und Treppe!!!???) verschoben wird.
  • Am Tag der Sanitärendmontage sollte der Schmutzwasseranschluss hergestellt werden, weshalb die Endmontage nicht erneut verschoben wurde – allerdings kam etwas dazwischen, weshalb zum Termin wieder kein Schmutzwasseranschluss vorliegt. Gespräch 2: Es sei überhaupt kein Problem, wenn der Schmutzwasseranschluss noch nicht vorliegt. Den Abflusstest kann auch der Bauherr selbst durchführen. Eine Verschiebung der Endmontage ist nicht notwendig.
  • Folge: Auf Aussagen des Bauleiters kann man sich nicht verlassen!

Beispiel 3 – Vom Kunden zu einzuplanende Arbeiten:

  • Man wird von Danhaus nicht darauf hingewiesen, dass bei den Häusern im Inneren enorm viel zu verspachteln ist, bevor man überhauptan an Tapezieren oder Streichen denken kann.
  • Danhaus rät dem Kunden nicht, wann im Projektplan die zusätzlich zum Danhausvertrag notwenigen Fußboden-, Spachtel-, Tapezier- und/oder Malerarbeiten am sinnvollsten durchzuführen sind. Falls der Kunde diese Arbeiten (in Eigenleistung oder durch Beauftragung weiterer Handwerker) noch nicht durchgeführt hätte, werden trotzdem Treppe(n) und Türen eingesetzt und das Haus würde dem Kunden schlüsselfertig (aber eben nicht einzugsbereit) übergeben werden.

Unser Rat an Danhaus:

Ersparen Sie sich und dem Kunden die Kosten für solche Bauleiter!!! Geben Sie dem Kunden einen initialen Plan an die Hand und weisen Sie ihn darauf hin, dass er sich ab jetzt selbst um die Einhaltung des Plans und dessen Pflege kümmern muss. Davon profitiert der Kunde und Ihr Unternehmen!

Zum widerholten Male haben wir nun den Fall gehabt, dass wir uns mehrere Tage von der Arbeit frei genommen haben, um letztendlich festzustellen, dass die Tage niemand auf der Baustelle erscheint. Zusätzlich kam es auch noch vor, wenn man denn mal zwei Tage in einer anderen Stadt ist (weil genau in dem Zeitraum niemand auf dem Bau sein soll), ein Gewerk auftaucht und seine Arbeit macht und dem Kunden vorwirft, dass man hätte ja vor Ort sein müssen – es war ja schließlich mit dem Bauleiter (der uns natürlich nicht informiert hat) abgestimmt.

Das wird nicht mehr passieren, da wird dem Bauleiter kein Vertrauen mehr entgegen bringen werden. Leider ist die Bauphase fast abgeschlossen.

Zusammengefasst kann man sagen: Danhaus steht für hohe Qualität, aber nicht für Kundenorientierung! Wenn man nicht selbst mit den beteiligten Gewerken spricht, erlebt man sein blaues Wunder (im Hinblick auf den Arbeitsausführungsbeginn und somit bzgl. der Möglichkeit zur Baubegleitung)…

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